Schnittstellen & API

Schnittstellen programmieren lassen

Wenn dieselben Daten in drei Systemen gepflegt werden, ist das nicht Fleiss, sondern eine Fehlerquelle. Wir verbinden Ihre Programme so, dass Daten einmal erfasst und überall automatisch aktuell sind — inklusive Behandlung der Fälle, in denen etwas schiefgeht.

Das häufigste Problem im KMU

Die teuerste Schnittstelle ist die, die ein Mensch bedient

In vielen Betrieben gibt es eine Person, die jeden Morgen Bestellungen aus dem Webshop in die Buchhaltung überträgt. Das kostet eine Stunde täglich, erzeugt Tippfehler, und wenn diese Person krank ist, staut sich alles. Gerechnet auf ein Jahr sind das rund 250 Arbeitsstunden für eine Aufgabe, die kein Mensch erledigen müsste.

Eine Schnittstelle übernimmt das dauerhaft. Sie kostet einmalig, arbeitet danach rund um die Uhr fehlerfrei und amortisiert sich in solchen Fällen häufig innerhalb weniger Monate. Wir rechnen Ihnen das vorab durch — auch dann, wenn das Ergebnis gegen das Projekt spricht.

Lieber direkt sprechen? 062 511 10 08

Systemintegration und API-Programmierung bei Nünlist Informatik

Typische Verbindungen

Was wir am häufigsten verbinden

Kommt Ihre Kombination hier nicht vor? Fragen Sie trotzdem — die Vorabprüfung ist kostenlos.

Webshop an ERP und Buchhaltung

Bestellungen erzeugen automatisch Aufträge und Belege, Lagerbestände fliessen zurück in den Shop. Kein Abtippen, keine überverkauften Artikel.

Bestellungen und Kundendaten Lagerbestände in beide Richtungen Belege und Zahlungsabgleich

CRM an Buchhaltung

Kundenstammdaten, Offerten und Rechnungen bleiben zwischen Vertrieb und Buchhaltung synchron — ohne dass jemand Adressänderungen zweimal pflegt.

Stammdaten-Abgleich Offerten und Rechnungen Zahlungsstatus im CRM

Branchenlösungen anbinden

Viele Betriebe arbeiten mit einer spezialisierten Branchensoftware, die für sich gut funktioniert, aber isoliert dasteht. Wir holen deren Daten heraus und führen sie mit dem Rest zusammen.

Auch ohne moderne API Datei- und Datenbankwege Regelmässig oder in Echtzeit

Eigene API bereitstellen

Sie möchten Partnern, Kunden oder einer App kontrollierten Zugriff auf Ihre Daten geben. Wir bauen die Schnittstelle samt Authentifizierung, Rechten und Dokumentation.

Authentifizierung und Rechte Begrenzung der Zugriffe Dokumentation für Dritte

Systeme, die wir anbinden

Eine Schnittstelle ist immer eine Verbindung zwischen zwei konkreten Programmen. Deshalb hier, worum es in Schweizer KMU meistens geht. Die Liste ist nicht abschliessend — entscheidend ist nicht der Name, sondern ob das System seine Daten herausgibt.

ERP und Buchhaltung

Abacus, bexio, Sage 50, Infoniqa ONE 50, Proffix, SelectLine, Odoo, Microsoft Dynamics 365 Business Central, SAP Business One, myfactory, Comatic, CashCtrl, Klara, Topal sowie Crésus in der Westschweiz.

Webshop

WooCommerce, Shopify, Shopware, Magento und PrestaShop — meist in Richtung ERP oder Buchhaltung, damit Bestellungen nicht von Hand übertragen werden.

Content-Management

WordPress, Joomla, Drupal, TYPO3 und Contao — etwa um Formulareingänge weiterzuleiten, Inhalte aus einer Warenwirtschaft zu speisen oder einen geschützten Kundenbereich anzubinden.

CRM und Zusammenarbeit

HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Zoho, Microsoft 365 samt SharePoint und Teams sowie Google Workspace.

Zahlungen

Stripe, Datatrans, Saferpay, PostFinance Checkout, Payrexx und TWINT.

Schweizer Zahlungsstandards

Hier unterscheidet sich die Schweiz vom Ausland, und hier entsteht der meiste Nutzen: die QR-Rechnung mit Swiss QR Code sowie ISO 20022 — pain.001 für Zahlungsaufträge und camt.053 beziehungsweise camt.054 für Kontoauszüge und Gutschriftsmeldungen. Damit lässt sich der Zahlungsabgleich weitgehend automatisieren: Offene Posten werden anhand der Referenz automatisch als bezahlt erkannt, statt dass jemand Kontoauszüge mit Rechnungen vergleicht. Für Betriebe mit vielen Kleinrechnungen ist das oft die Automatisierung mit dem am klarsten belegbaren Nutzen.

Branchenlösungen

Für Bau, Treuhand, Immobilienverwaltung, Praxen und Gastronomie gibt es in der Schweiz spezialisierte Programme, die für sich gut funktionieren, aber isoliert dastehen. Auch dort führt fast immer ein Weg heraus — über eine Schnittstelle, einen Export oder die Datenbank. Nennen Sie uns das Programm, wir prüfen es kostenlos.

Datenbank-Schnittstellen: wenn das System keine API hat

Viele gewachsene Programme — gerade Branchenlösungen und ältere Warenwirtschaften — bieten keine moderne Schnittstelle an. Ihre Daten liegen aber in einer Datenbank, und dorthin führt fast immer ein Weg. Welcher davon der richtige ist, hängt weniger von der Technik ab als von der Frage, wer schreiben darf.

Lesend zugreifen ist meist unkritisch

Wenn Daten nur herausgeholt werden — für Auswertungen, ein Dashboard oder die Übergabe an ein anderes System — genügt ein lesender Zugriff. Wir richten dafür einen eigenen Datenbankbenutzer mit ausschliesslich lesenden Rechten ein und greifen über abgegrenzte Sichten zu, statt quer über alle Tabellen. Das schützt vor zwei Dingen: versehentlichen Änderungen und dem stillen Bruch, wenn der Hersteller seine Tabellenstruktur beim nächsten Update ändert.

Schreibend nur über den vorgesehenen Weg

Direkt in die Datenbank einer Fremdanwendung zu schreiben, ist verlockend und fast immer die falsche Entscheidung. Die Anwendung prüft beim Speichern Regeln, füllt Folgetabellen und schreibt Protokolle — all das entfällt, wenn man an ihr vorbei schreibt. Das Ergebnis sind Datensätze, die technisch existieren, aber im Programm nicht auftauchen oder Folgefehler auslösen. Wenn geschrieben werden muss, nutzen wir den Importweg des Herstellers oder seine Schnittstelle. Gibt es beides nicht, sagen wir Ihnen offen, dass der direkte Weg ein Risiko bleibt — und was er im Ernstfall kostet.

Was wir dabei typischerweise umsetzen

  • Auswertungen und Kennzahlen aus mehreren Datenbanken zusammenführen
  • Regelmässige Übernahme von Stammdaten zwischen zwei Systemen
  • Datenübernahme bei einem Systemwechsel, inklusive Bereinigung und Abgleich
  • Import- und Exportformate erzeugen, die eine Fremdanwendung erwartet
  • Zugriff über eine eigene Zwischenschicht, damit nachfolgende Systeme nicht direkt an der Fremddatenbank hängen

Der letzte Punkt ist der wichtigste: Eine dünne Zwischenschicht kostet zu Beginn wenig und erspart später viel. Ändert der Hersteller etwas, wird an einer Stelle nachgezogen statt in jedem angebundenen System.

Eine eigene API entwickeln lassen

Umgekehrt kann es sein, dass andere auf Ihre Daten zugreifen sollen: ein Partnerbetrieb, Ihre Kundschaft, eine App oder ein Portal. Dann brauchen Sie eine eigene Schnittstelle. Wir entwickeln sie üblicherweise als REST-API — das ist der Ansatz, mit dem praktisch jede Programmiersprache ohne Zusatzaufwand umgehen kann.

Der eigentliche Aufwand liegt selten in den Datenabfragen. Er liegt darin, die Schnittstelle so zu bauen, dass sie auch in zwei Jahren noch benutzbar ist, ohne dass jede Änderung fremde Anwendungen zerlegt:

  • Authentifizierung — wer zugreift, weist sich mit einem Schlüssel oder Token aus; jeder Zugang lässt sich einzeln entziehen
  • Rechte je Zugang — ein Partner sieht seine Daten, nicht die aller anderen
  • Begrenzung der Zugriffe — damit ein fehlerhaftes Fremdsystem nicht Ihren Server lahmlegt
  • Versionierung — bestehende Zugriffe funktionieren weiter, wenn die Schnittstelle wächst
  • Dokumentation — damit ein fremder Entwickler ohne Rückfragen anbinden kann
  • Protokollierung — nachvollziehbar, wer wann was abgerufen hat

Ob Ihre Schnittstelle all das braucht, hängt davon ab, wer sie nutzt. Für einen einzelnen Partner mit festem Zugriff genügt deutlich weniger als für eine Schnittstelle, die Sie an beliebige Kunden herausgeben. Wir klären das vorab, statt auf Vorrat zu bauen.

Woran Schnittstellen scheitern — und was wir dagegen tun

Eine Schnittstelle zu programmieren, die im Normalfall funktioniert, ist nicht schwer. Der Aufwand steckt in den Fällen, die niemand beim ersten Gespräch erwähnt: Ein Kunde ändert seine Adresse zwischen Bestellung und Lieferung. Eine Bestellung wird storniert, nachdem sie schon verbucht wurde. Das Zielsystem ist gerade nicht erreichbar. Ein Artikel existiert im einen System, im anderen nicht.

Wenn diese Fälle nicht behandelt sind, entsteht das Schlimmste, was eine Schnittstelle anrichten kann: Sie funktioniert scheinbar, überträgt aber still Falsches. Der Fehler fällt erst Wochen später beim Abschluss auf — und dann ist die Fehlersuche teuer.

Was in jedem unserer Schnittstellenprojekte enthalten ist

  • Protokollierung: Jeder übertragene Datensatz ist nachvollziehbar, mit Zeitpunkt und Ergebnis.
  • Wiederholungsversuche, wenn ein System vorübergehend nicht erreichbar ist.
  • Benachrichtigung an eine feste Adresse, wenn etwas dauerhaft hängen bleibt.
  • Schutz gegen Doppelübertragung, damit derselbe Auftrag nicht zweimal entsteht.
  • Eine Testphase mit echten Daten, bevor die Verbindung produktiv geschaltet wird.
  • Eine Dokumentation, aus der hervorgeht, welche Felder wohin fliessen.

Dieser Teil macht einen erheblichen Anteil des Aufwands aus. Er ist auch der Grund, weshalb eine sorgfältig gebaute Schnittstelle jahrelang läuft, ohne dass jemand daran denken muss.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Etwas nicht dabei? Schreiben Sie uns — wir antworten persönlich.

Frage stellen
Was ist eine Schnittstelle beziehungsweise API?

Eine Schnittstelle ist die Verbindung, über die zwei Programme Daten austauschen, ohne dass ein Mensch dazwischen abtippt. Bestellt jemand im Webshop, entsteht der Auftrag automatisch in Ihrem ERP; wird dort verbucht, sieht es die Buchhaltung. Eine API ist die technische Form, in der ein System solche Daten anbietet.

Welche Systeme können Sie anbinden?

Unter anderem Abacus, bexio, Sage 50, Infoniqa, Proffix, Odoo, Dynamics 365 Business Central und SAP Business One auf der ERP-Seite; WooCommerce, Shopify, Shopware und Magento bei Webshops; WordPress, Joomla, Drupal und TYPO3 bei Websites; HubSpot, Salesforce und Pipedrive bei CRM sowie Microsoft 365 und Google Workspace. Dazu die Schweizer Zahlungsstandards QR-Rechnung und ISO 20022. Grundsätzlich lässt sich jedes System anbinden, das eine Schnittstelle anbietet oder dessen Daten sich exportieren lassen — ob Ihre Kombination möglich ist, prüfen wir kostenlos vorab.

Was, wenn unser System keine Schnittstelle hat?

Auch dann gibt es meist einen Weg — über Dateiexporte, Datenbankzugriff oder automatisierte Abläufe. Das ist aufwendiger und weniger robust als eine echte API, funktioniert aber in vielen Fällen zuverlässig. Wir sagen Ihnen offen, wenn ein Weg zu fragil wäre.

Was kostet eine Schnittstelle?

Eine einzelne, klar abgegrenzte Verbindung zwischen zwei Systemen ist überschaubar. Aufwendiger wird es, wenn Daten umgeformt, viele Sonderfälle behandelt oder mehrere Systeme verbunden werden. Wir klären das vorab und nennen den Preis, bevor die Umsetzung beginnt.

Wie lange dauert die Umsetzung?

Eine überschaubare Schnittstelle ist häufig in zwei bis vier Wochen produktiv. Der grössere Teil des Aufwands liegt selten in der Programmierung, sondern im Klären der Sonderfälle: Was passiert bei Teillieferungen, Stornos oder doppelten Datensätzen.

Was passiert, wenn die Übertragung einmal fehlschlägt?

Damit rechnen wir von Anfang an. Wir bauen Wiederholungsversuche, eine Protokollierung jedes Vorgangs und eine Benachrichtigung ein, wenn etwas dauerhaft hängen bleibt. Sie erfahren von einem Problem, bevor es Ihre Kundschaft tut.

Übernehmen Sie auch bestehende Schnittstellen?

Ja. Wir übernehmen bestehende Verbindungen, dokumentieren sie, beheben Fehler und passen sie an, wenn eines der beteiligten Systeme aktualisiert wird.

Greifen Sie direkt auf unsere Datenbank zu?

Lesend ja, wenn kein anderer Weg besteht — mit einem eigenen Benutzer, der ausschliesslich lesen darf, und über abgegrenzte Sichten statt quer über alle Tabellen. Schreibend gehen wir nach Möglichkeit über den Importweg oder die Schnittstelle des Herstellers. Direkt in die Datenbank einer Fremdanwendung zu schreiben umgeht deren Prüfregeln und Folgeverarbeitung und erzeugt Datensätze, die im Programm selbst nicht korrekt auftauchen.

Wir möchten Partnern eine eigene API bereitstellen. Was gehört dazu?

Neben den Datenabfragen vor allem: Authentifizierung mit einzeln entziehbaren Zugängen, Rechte je Zugang, eine Begrenzung der Zugriffe, Versionierung und eine Dokumentation, mit der ein fremder Entwickler ohne Rückfragen anbinden kann. Wie viel davon nötig ist, hängt davon ab, ob ein fester Partner zugreift oder beliebige Kunden.

Welche Daten tippen Sie doppelt ab?

Nennen Sie uns die beiden Systeme und was zwischen ihnen fliessen soll. Wir prüfen kostenlos, ob und wie sich das verbinden lässt.

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